Fragen & Antworten zu deinem Fotoshooting

Was du vor deinem Shooting wissen möchtest – von der ersten Idee bis zu deinen fertigen Bildern.

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Vielleicht hast du schon eine ziemlich genaue Vorstellung von deinen Bildern. Vielleicht reizt dich der Gedanke an ein Fotoshooting, aber du weißt noch nicht so recht, was dich dabei erwartet. Beides ist ein guter Anfang. Viele Fragen tauchen ohnehin erst auf, wenn man sich etwas näher damit beschäftigt: Was ziehe ich an? Wie stehe ich vor der Kamera? Und was passiert eigentlich mit den Aufnahmen danach?

Hier habe ich Antworten auf Fragen gesammelt, die dir die Planung leichter machen sollen. Wenn bei deiner Idee etwas offenbleibt, schreib mir gern über Kontakt. Gerade bei einem persönlichen Shooting ist ein kurzes Gespräch oft hilfreicher als jede noch so lange Checkliste.

Dein Shooting planen und buchen

01.

Was kostet ein professionelles Fotoshooting?

Das hängt davon ab, wo wir fotografieren, wie viele bearbeitete Bilder du möchtest und welche zusätzlichen Optionen du auswählst. Im Formular „Fotoshooting anfragen“ wird dir der kalkulierte Preis passend zu deiner Auswahl angezeigt. So bekommst du schon vor deiner Anfrage ein Gefühl für den Umfang.

Wenn deine Idee ein Mietstudio, besondere Requisiten oder eine längere Anreise erfordert, besprechen wir mögliche zusätzliche Kosten vorher. Entscheidend ist, dass du vor der verbindlichen Buchung weißt, was zu unserem Shooting gehört.

Wie läuft ein professionelles Fotoshooting ab?

Am Anfang steht ein Gespräch über deine Wünsche: Welche Bilder gefallen dir, wofür möchtest du sie nutzen und wo fühlst du dich wohl? Danach stimmen wir Location, Kleidung und den Rahmen ab. Beim Termin starten wir mit einfachen Aufnahmen und entwickeln die Serie Schritt für Schritt. Du musst also nicht gleich mit der perfekten Pose vor mir stehen.

Anschließend geht es an deine Bildauswahl und die Bearbeitung der vereinbarten Aufnahmen. Den ganzen Weg beschreibe ich ausführlicher unter Dein Fotoshooting in Dresden.

Wie lange dauert ein Fotoshooting?

Für eine ruhige Portraitserie brauchen wir einen anderen Zeitrahmen als für ein Fashion-Shooting mit mehreren Outfits und einem Locationwechsel. Deshalb legen wir die Dauer passend zu deiner Idee fest. Zum Termin gehören auch Ankommen, kurze Absprachen und gegebenenfalls Umziehen – nicht nur die Minuten, in denen die Kamera auslöst.

Sag mir ruhig, wenn du nur ein bestimmtes Zeitfenster hast. Dann planen wir etwas, das darin entspannt umsetzbar ist, statt zu viele Motive in einen zu kurzen Termin zu packen.

Wie kann ich ein Fotoshooting buchen?

Über „Fotoshooting anfragen“ kannst du deinen Wunschtermin, die Location-Art und deine Vorstellungen übermitteln. Wenn du erst einmal eine Idee besprechen möchtest, erreichst du mich auch über die Kontaktseite. Ein fertiges Konzept brauchst du für die erste Nachricht nicht.

Nach deiner Anfrage bekommst du eine Eingangsbestätigung. Ich melde mich persönlich bei dir, um die Einzelheiten zu klären. Die Anfrage allein ist noch keine feste Terminzusage; die Terminbestätigung folgt separat, wenn ich den Termin angenommen habe.

Wie weit im Voraus sollte ich einen Termin vereinbaren?

Melde dich möglichst einige Wochen vor deinem Wunschdatum, besonders wenn ein bestimmtes Wochenende, eine Blütezeit oder ein Anlass dahintersteckt. Das gibt uns Zeit, Outfits und Location abzustimmen. Im Anfragekalender siehst du, welche Tage grundsätzlich angefragt werden können; gesperrte Tage und der nötige Vorlauf werden dort berücksichtigt.

Wenn du terminlich flexibel bist, schreib mir gern mehrere Möglichkeiten. Ein im Kalender auswählbarer Tag ist zunächst ein möglicher Wunschtermin und wird erst durch meine Bestätigung verbindlich.

Kann ich einen Gutschein für ein Fotoshooting verschenken?

Ja, im Anfrageformular kannst du das Fotoshooting als Geschenkgutschein auswählen. Schreib am besten dazu, für wen du ihn schenken möchtest und ob es schon eine ungefähre Bildidee gibt. Die Beschenkte muss dafür noch keine Erfahrung vor der Kamera haben.

Damit du nichts versprichst, das später nicht zu ihr passt, stimmen wir Umfang, Gestaltung des Gutscheins und die spätere Terminvereinbarung vorher ab. Bei einem sehr persönlichen Geschenk wie einem Dessous-Shooting sollte vor allem die beschenkte Person selbst Lust darauf haben.

Vorbereitung, Kleidung und Styling

02.

Was soll ich zu einem Fotoshooting anziehen?

Am besten etwas, in dem du dich wohlfühlst und das zur gewünschten Stimmung passt. Das kann ein schlichtes Oberteil genauso sein wie ein auffälliges Kleid. Wichtiger als ein bestimmter Modetrend ist, dass du dich frei bewegen kannst und nicht ständig etwas zurechtrücken musst. Knitterfreie Kleidung und ein guter Sitz machen auf Bildern oft mehr aus als ein besonders teures Outfit.

Wenn du unsicher bist, schick mir vorab ein paar Outfit-Ideen. In meinen Tipps zur Shooting-Vorbereitung findest du weitere Anregungen.

Wie bereite ich mich optimal auf ein Fotoshooting vor?

Plane den Tag so, dass du möglichst ohne Hektik ankommst. Lege deine Kleidung vorher zurecht, prüfe sie auf Flecken und Knitter und packe auch die passenden Schuhe und Accessoires ein. Etwas zu trinken und genug Zeit für die Anfahrt sind oft hilfreicher als eine neue Beauty-Routine am Vorabend.

Du musst weder Posen auswendig lernen noch dich für das Shooting verändern. Wenn du mir sagst, was du an dir magst und womit du dich unsicher fühlst, können wir viel gezielter damit arbeiten.

Kann ich mehrere Outfits zum Fotoshooting mitbringen?

Ja, gern. Zwei unterschiedliche Looks können einer Serie eine schöne Abwechslung geben. Eine kleine, bewusst gewählte Auswahl ist meist praktischer als ein ganzer Koffer voller Möglichkeiten. Überlege zum Beispiel, ob du einen schlichten Look und etwas Eleganteres kombinieren möchtest.

Wie viele Outfitwechsel sinnvoll sind, hängt von unserer Zeit und der Location ab. Gerade draußen klären wir vorher, wo du dich ungestört umziehen kannst. Wenn du mir die Auswahl vorab zeigst, können wir die Reihenfolge schon passend zum Licht planen.

Sollte ich mich vor dem Fotoshooting schminken?

Wenn du dich mit Make-up wohlfühlst, kannst du dich so schminken, dass es zu dir und zur Bildidee passt. Für natürliche Portraits muss es kein aufwendiges Styling sein. Sauber aufgetragenes Make-up und ein stimmiger Look sind hilfreicher als möglichst viele Produkte. Ohne Make-up zu fotografieren ist genauso eine mögliche Entscheidung.

Falls du dir professionelles Styling wünschst, sprich das früh an. Ob und wie wir eine Visagistin oder einen Stylisten einbeziehen, vereinbaren wir gesondert; das ist nicht automatisch Teil jeder Buchung.

Welche Farben eignen sich besonders gut für Portraitfotos?

Ruhige, einfarbige Stoffe lassen dem Gesicht oft mehr Raum als große Schriftzüge oder sehr kleinteilige Muster. Creme, gedeckte Blau- und Grüntöne oder warme Erdfarben können gut funktionieren – je nachdem, welche Farben dir stehen und wie unser Hintergrund aussieht. Schwarz und Weiß können ebenfalls passen, brauchen aber etwas Aufmerksamkeit beim Licht.

Eine allgemeingültige Lieblingsfarbe gibt es dabei nicht. Vor einer grünen Kulisse wirkt ein Outfit anders als vor einer dunklen Studiowand. Wir schauen deshalb auf das Zusammenspiel, statt uns nur an eine Farbliste zu halten.

Darf ich eigene Accessoires oder Requisiten mitbringen?

Unbedingt, wenn sie etwas mit dir oder unserer Bildidee zu tun haben. Ein Hut, Schmuck, ein Buch oder ein persönliches Lieblingsstück kann einem Portrait eine eigene Geschichte geben. Es muss aber nichts dabei sein, nur damit auf dem Bild noch etwas passiert.

Schick mir bei größeren oder ungewöhnlichen Requisiten vorher kurz ein Foto. Dann können wir einschätzen, ob sie zur Location passen, wie wir sie einsetzen und ob wir für Transport oder Aufbau zusätzliche Zeit brauchen.

Entspannt vor der Kamera

03.

Ich bin unfotogen – kann ich trotzdem schöne Fotos bekommen?

Diesen Gedanken höre ich oft. Meist steckt dahinter eher die Erinnerung an ein ungünstiges Handyfoto oder die Unsicherheit, beobachtet zu werden, als eine feste Eigenschaft. Licht, Perspektive, Ausdruck und ein entspannter Moment machen einen großen Unterschied.

Du musst vor meiner Kamera niemand anders sein. Wir nehmen uns Zeit zum Ankommen, probieren verschiedene Blickwinkel aus und schauen gemeinsam, was zu dir passt. Du darfst auch sagen, wenn dir ein Bild nicht gefällt – daraus lernen wir für die nächsten Aufnahmen.

Muss ich Erfahrung vor der Kamera haben?

Nein. Du kannst auch dann ein Shooting anfragen, wenn du bisher nur auf Urlaubsfotos vor einer Kamera gestanden hast. Sag mir ruhig, dass es dein erstes Mal ist. Dann beginnen wir besonders unkompliziert und lassen dir Zeit, dich an die Situation zu gewöhnen.

Du brauchst weder eine Sedcard noch bestimmte Körpermaße oder ein Repertoire an Posen. Für mich ist wichtiger, dass wir miteinander sprechen und eine Bildidee finden, auf die du Lust hast.

Hilft mir der Fotograf beim Posing?

Ja, dabei lasse ich dich nicht allein. Ich gebe dir konkrete Hinweise zu Haltung, Händen, Blickrichtung und kleinen Bewegungen. Oft reicht schon eine Gewichtsverlagerung oder eine andere Position der Schultern, damit sich eine Aufnahme stimmiger anfühlt.

Wir suchen keine Haltung, die du angestrengt nachmachen musst. Wenn sich etwas für dich unnatürlich anfühlt, ändern wir es. Zwischendurch zeige ich dir passende Aufnahmen, damit du nachvollziehen kannst, was auf dem Bild funktioniert.

Kann ich eigene Bildideen oder Beispielbilder mitbringen?

Sehr gern. Ein paar ausgewählte Referenzen helfen mir zu verstehen, ob du eher eine ruhige, elegante, sinnliche oder bewegte Serie im Kopf hast. Sag am besten dazu, was dir daran gefällt: die Lichtstimmung, ein Outfit, die Perspektive oder ein bestimmter Ausdruck.

Wir verwenden solche Bilder als Gesprächsgrundlage und entwickeln daraus etwas Eigenes. Eine fremde Aufnahme eins zu eins nachzustellen ist selten so spannend wie eine Idee, die zu dir, unserer Location und meiner Arbeitsweise passt.

Darf ich eine Begleitperson zum Fotoshooting mitbringen?

Wenn dir eine vertraute Person Sicherheit gibt, sprich mich gern vorher darauf an. Wir klären dann, ob und wie sie bei unserem Termin dabei sein kann. Dabei spielen auch Platz, Zugangsregeln der Location und die Frage eine Rolle, ob du dich in ihrer Gegenwart wirklich entspannter fühlst.

Die Begleitung sollte dir den Rücken stärken und den Ablauf nicht durch eigene Regie oder zusätzliche Fotoaufnahmen unterbrechen. Falls du zwischendurch lieber ohne Zuschauer fotografieren möchtest, darfst du das natürlich sagen.

Studio, draußen oder deine eigene Location?

04.

Ist ein Fotoshooting im Studio oder draußen besser?

Das eine ist nicht grundsätzlich besser als das andere. Im Studio können wir Licht und Hintergrund gezielt gestalten und sind weniger vom Wetter abhängig. Draußen entstehen dafür Bilder mit natürlicher Umgebung, wechselndem Licht und mehr Bewegung. Beides kann ganz ruhig oder sehr ausdrucksstark aussehen.

Entscheidend ist, welche Atmosphäre du dir wünschst. Auch eine Wohnung oder eine andere persönliche Location kann spannend sein. Die Möglichkeiten stelle ich dir beim Fotoshooting in Dresden näher vor.

Wo kann man in Dresden schöne Portraitfotos machen?

An den Elbwiesen lassen sich weite, luftige Bilder mit viel Himmel umsetzen. Der Große Garten bietet je nach Jahreszeit grüne Hintergründe und ruhigere Wege. In der Neustadt können Fassaden und städtische Strukturen gut zu einer etwas urbaneren Serie passen. Auch ein unscheinbarer Hauseingang kann mit dem richtigen Licht interessanter sein als die bekannteste Sehenswürdigkeit.

Wir wählen den Ort nicht allein nach seinem Namen aus. Licht zur geplanten Uhrzeit, Betrieb vor Ort, Erreichbarkeit und gegebenenfalls nötige Genehmigungen gehören genauso zur Planung. Gerade für persönlichere Aufnahmen ist eine ruhige Umgebung oft die bessere Wahl.

Kann ich den Ort für mein Fotoshooting selbst bestimmen?

Ja, bring deine Wunschlocation gern ins Gespräch ein. Vielleicht ist es ein Ort, mit dem du etwas verbindest, oder du hast Zugang zu einer besonderen Wohnung oder einem schönen Innenraum. Fotos der Räume helfen mir einzuschätzen, wie Licht und Platz dort aussehen.

Bevor wir fest planen, klären wir Anreise, Zugangsrechte, mögliche Mietkosten und ob Fotografieren dort erlaubt ist. Eine Location muss nicht perfekt eingerichtet sein. Häufig reicht ein guter Fensterplatz oder ein passender Hintergrund für eine stimmige Serie.

Was passiert bei einem Outdoor-Fotoshooting, wenn es regnet?

Wir behalten die Wetterlage im Blick und stimmen uns ab, wenn unser Plan voraussichtlich nicht aufgeht. Je nach Idee kann eine geschützte Alternative sinnvoll sein, manchmal passt ein anderer Termin besser. Einen Wechsel ins Studio können wir nur vereinbaren, wenn eine passende Möglichkeit verfügbar ist.

Bewölkung allein ist übrigens kein Grund, ein Shooting abzusagen: Weiches Licht kann für Portraits sehr schön sein. Bei starkem Regen, Gewitter oder unsicheren Bedingungen stellen wir aber nicht ein bestimmtes Bild über dein Wohlbefinden und unsere Sicherheit.

Bildauswahl, Bearbeitung und Auslieferung

05.

Wie viele Bilder bekomme ich nach dem Fotoshooting?

Die Zahl der fertig bearbeiteten Bilder hängt vom vereinbarten Umfang ab. Im Anfrageformular siehst du, welche Anzahl du auswählst und wie sich zusätzliche Bilder auf den kalkulierten Preis auswirken. Maßgeblich ist, was wir für dein Shooting miteinander vereinbaren.

Die Anzahl der Auslösungen beim Fotografieren ist etwas anderes als die Zahl der fertigen Aufnahmen. In einer Serie entstehen auch Varianten, Testaufnahmen und ähnliche Motive. Wir suchen die Bilder aus, die als Ergebnis wirklich überzeugen.

Werden meine Fotos professionell bearbeitet?

Die vereinbarten fertigen Bilder werden von mir bearbeitet. Dazu gehören eine stimmige Helligkeit, Farben, Kontraste und der Bildausschnitt. Je nach Aufnahme und Absprache kommt eine gezielte Retusche hinzu. Mein Ziel ist eine zusammenhängende Bildserie, in der du dich wiedererkennst.

Wenn dir bestimmte Details wichtig sind, sag es gern vorab. Dann können wir besprechen, was du dir wünschst und was zu einem natürlichen Ergebnis passt. Eine Bearbeitung sollte das Bild unterstützen und dich nicht ungefragt in eine andere Person verwandeln.

Was ist der Unterschied zwischen Bildoptimierung und Retusche?

Bei der Bildoptimierung geht es vor allem um den Gesamteindruck: Helligkeit, Weißabgleich, Farben, Kontrast und Ausschnitt. Eine Retusche arbeitet gezielter an einzelnen Bildstellen, etwa an einer vorübergehenden Hautunreinheit, einem störenden Fussel oder einem kleinen Detail im Hintergrund.

Wie weit eine Retusche geht, besprechen wir passend zur Serie. Nicht jedes Muttermal, jede Hautstruktur oder jede kleine Falte ist automatisch etwas, das verschwinden muss. Gerade bei Portraits gehört Persönlichkeit für mich zum fertigen Bild dazu.

Kann ich meine Lieblingsbilder selbst auswählen?

Ja, deine Auswahl gehört zum gemeinsamen Ablauf. Nach meiner Vorauswahl stelle ich dir die dafür vorgesehenen Aufnahmen über PicSnap bereit. Dort kannst du in Ruhe durchsehen, welche Bilder dir gefallen, und deine Favoriten markieren.

Wenn du zwischen ähnlichen Motiven schwankst, helfe ich dir gern beim Vergleichen. Die Auswahlansichten dienen zunächst der Abstimmung; die endgültige Bearbeitung und die Freigabe der fertigen Dateien folgen danach. Du musst die Entscheidung also nicht während des Shootings unter Zeitdruck treffen.

Wie lange dauert es, bis ich meine fertigen Fotos bekomme?

Den Zeitraum für Auswahl und Bearbeitung stimmen wir für dein Shooting ab. Er hängt unter anderem davon ab, wann deine Favoriten feststehen, wie viele Aufnahmen bearbeitet werden und wie aufwendig die Retusche ist. Einen festen Termin für alle denkbaren Shootings zu nennen, wäre deshalb wenig hilfreich.

Wenn du die Bilder für einen bestimmten Anlass brauchst, sag mir das bitte schon bei der Anfrage. Dann können wir vorher klären, ob dein Wunschdatum realistisch ist. Sobald die fertigen Aufnahmen freigegeben sind, bekommst du die Informationen zum Download.

Bekomme ich auch die unbearbeiteten RAW-Dateien?

RAW-Dateien sind die digitalen Ausgangsdaten der Kamera und noch kein fertig entwickeltes Foto. Sie brauchen passende Software und eine bewusste Bearbeitung. Welche Dateien du zusätzlich zu den vereinbarten fertigen Bildern erhalten kannst, besprechen wir daher ausdrücklich vor der Buchung.

Die Option „Alle Bilder auf CD/USB-Stick“ im Anfrageformular ist für sich genommen keine Zusage, dass du sämtliche Kamera-RAWs bekommst. Wenn dir unbearbeitete Dateien wichtig sind, schreib das dazu. Dann klären wir Dateiformat, Umfang und die dazugehörigen Nutzungsvereinbarungen, bevor du dich entscheidest.

Deine Bilder verwenden und veröffentlichen

06.

Darf ich meine Fotos auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken veröffentlichen?

Wenn die Veröffentlichung auf deinen eigenen Social-Media-Profilen zu den vereinbarten Nutzungen gehört, kannst du die dafür freigegebenen fertigen Bilder dort zeigen. Sag mir am besten schon vor dem Shooting, ob du Bilder für Instagram, eine Sedcard, deine Website oder einen anderen Zweck brauchst.

Wir halten fest, welche Nutzung und welche Namensnennung vereinbart sind. Eine private Veröffentlichung und die Verwendung für Werbung, ein Unternehmen oder einen Verkauf sind nicht automatisch dasselbe. Wenn sich dein Verwendungszweck später ändert, frag einfach kurz nach.

Darf der Fotograf meine Bilder ohne meine Zustimmung veröffentlichen?

Eine Buchung verstehe ich nicht als pauschale Erlaubnis, deine Bilder auf meiner Website oder auf Instagram zu zeigen. Ob und welche Aufnahmen ich für mein Portfolio verwenden darf, sprechen wir gesondert ab. Gerade bei persönlichen oder sinnlichen Bildern sollst du wissen, wozu du Ja sagst.

Die Einwilligung zur Veröffentlichung und deine eigenen Nutzungsrechte sind unterschiedliche Punkte. Im Text zum Model-Release und Shootingvertrag erkläre ich, wie wir solche Absprachen festhalten. Den gesetzlichen Grundsatz zur Veröffentlichung von Bildnissen findest du in § 22 KunstUrhG.

Welche Nutzungsrechte erhalte ich an meinen Fotos?

Wir vereinbaren die Nutzung passend dazu, wofür du die Bilder brauchst. Fotos für dich selbst, für ein persönliches Profil und für eine Werbekampagne sind unterschiedliche Anliegen. Deshalb klären wir vorab, wo du die Aufnahmen zeigen möchtest und ob eine geschäftliche Nutzung oder eine Weitergabe an Dritte geplant ist.

Welche Rechte eingeräumt werden, gehört in unsere Vereinbarung; allein der Download beantwortet diese Frage nicht. Hintergrund zur Einräumung von Nutzungsrechten ist § 31 UrhG. Bei einer späteren neuen Verwendung sprechen wir lieber einmal miteinander, als etwas vorauszusetzen.

Darf ich meine Fotos selbst bearbeiten oder Filter verwenden?

Bitte sprich zusätzliche Bearbeitungen und Filter vorher mit mir ab. Die fertige Bildwirkung entsteht aus Licht, Farben und Bearbeitung zusammen. Ein kräftiger App-Filter kann daraus schnell etwas ganz anderes machen, als wir für die Serie geplant haben.

Wenn du eine andere Farbstimmung, eine Schwarz-Weiß-Version oder einen bestimmten Ausschnitt brauchst, sag mir, wofür du das Bild verwenden möchtest. Dann können wir eine passende Lösung und den gegebenenfalls zusätzlichen Aufwand abstimmen. Maßgeblich bleiben unsere Vereinbarungen zur Bearbeitung und Nutzung.

Portrait, Fashion, Dessous und TFP

07.

Was ist der Unterschied zwischen Portrait- und Fashionfotografie?

Bei Portraits steht für mich vor allem der Mensch im Mittelpunkt: dein Ausdruck, deine Ausstrahlung und die Frage, wie du dich auf dem Bild zeigen möchtest. Kleidung und Umgebung unterstützen das. Bei Fashion-Aufnahmen bekommen Outfit, Styling und die Inszenierung meist mehr Gewicht; Haltung und Bewegung können dabei bewusster gestaltet sein.

Die Grenzen sind fließend. Ein Portrait darf modisch aussehen und eine Fashion-Serie trotzdem persönlich sein. Schau dir gern mein Portfolio an und zeig mir, welche Richtung dich anspricht.

Wie läuft ein Dessous-Fotoshooting ab?

Wir besprechen vorher, welche Stimmung du dir wünschst und was du zeigen möchtest. Dessous bedeutet nicht automatisch möglichst viel Haut. Ein weiches Portrait am Fenster kann genauso Teil einer sinnlichen Serie sein wie eine bewusst inszenierte Aufnahme. Outfits, Location und Grenzen stimmen wir so ab, dass du dich mit dem Plan wohlfühlst.

Beim Shooting leite ich dich an, wir beginnen in Ruhe und du kannst jederzeit eine Pause machen oder eine Idee ablehnen. Es gibt keinen Grund, eine vorher besprochene Grenze für ein Bild zu verschieben. Eine mögliche Veröffentlichung klären wir unabhängig vom Fotografieren.

Muss ich für ein Dessous-Shooting bereits Model-Erfahrung haben?

Nein. Wichtiger als Erfahrung ist, dass du das Shooting selbst möchtest und mir sagen kannst, womit du dich wohlfühlst. Du musst dafür weder eine bestimmte Figur haben noch wissen, wie man für solche Bilder posiert. Wir wählen Kleidung, Licht und Perspektiven passend zu dir.

Wenn du aufgeregt bist, darfst du das offen sagen. Wir können mit einem angezogeneren Look starten und danach gemeinsam schauen, was sich gut anfühlt. Es gibt dabei kein festes Ziel, das du erfüllen musst, und kein Outfit, zu dem du verpflichtet bist.

Was bedeutet TFP-Shooting und wie funktioniert es?

TFP steht üblicherweise für „Time for Prints“. Heute geht es dabei meist um digitale Bilder: Model und Fotograf bringen ihre Zeit und Arbeit in ein gemeinsames Projekt ein, ohne einander für das Shooting ein Honorar zu zahlen. Beide erhalten die vereinbarten Bilder und Nutzungsrechte. Bildauswahl, Bearbeitung, mögliche Nebenkosten und Veröffentlichung gehören vorher geklärt.

Ich bin in Einzelfällen offen dafür, wenn eine Idee für beide Seiten passt. Wie du anfragen kannst und weshalb ein Shootingvertrag dazugehört, erfährst du unter TFP-Fotoshooting in Dresden. Eine Anfrage ist auch über mein Instagram-Profil möglich.

Lass uns über deine Idee sprechen

Erzähl mir, was du dir vorstellst. Eine fertige Bildidee brauchst du dafür noch nicht – ein paar Gedanken oder eine Frage reichen für den Anfang.

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